Montag, 23. November 2020

DIY: Hängeschrank - Die Anleitung

 

 


In den alten Ausgaben der P&M gab es mal die Anleitung für einen Wäscheschrank der dann unterschiedlich behandelt wurde. Diese Idee habe ich aufgegriffen und mir eine große Menge an unterschiedlichen Hölzern bestellt. Alle mit einer Stärke von nur 1,5 mm.

In den nächsten Woche schreibe ich über meine Erfahrung mit den verschiedenen Holzsorten. Hier gehe ich erstmal nur auf die Bauschritte ein.

Ich habe den Schrank ursprünglich als Badezimmerschrank erdacht, und entsprechend dekoriert. Die Einsatzmöglichkeiten sind tatsächlich vielfältig. Auch hier bleibt es in den nächsten Wochen spannend, denn dann zeige ich Euch wie ich den Schrank in verschiedenen Szenen eingesetzt habe.

Der Bauplan ist angehängt und kann ausgedruckt werden. 

Wir brauchen:

Pappe oder Holz 1,5 mm
Bleistift
Lineal
Cutter
Schubladengriff
Handbohrer
Tacky Glue
Schleifpapier
Zahnstocher

Wir starten mit der Schublade und schneiden uns einen Streifen mit einer Höhe von 15mm ab. Dazu die Höhe anzeichen, und dann von der anderen Seite her abschneiden. Das Lineal liegt stabiler auf dem Material auf, und wir können leichter schneiden.
 
 



Von dem Streifen dann 2 x 1cm Höhe und 1x 3,1 cm Höhe abschneiden. Das ist der Schubladenboden und die kleinen Seitenteile.
 
 

 
Dann brauchen wir einen Streifen mit 3,4 cm Breite, von dem wir dann 2 x 1cm abschneiden. Das sind Vorder- und Rückteil der Schublade. Je nach dem welchen Griff man verwendet, sollte man nun in ein Teil ein Loch bohren. 
 
 



Und nun alle Klebeflächen  schleifen, und prüfen ob alles grade ist.Dann erst die schmalen Seiten an den Boden kleben, und dann Vorder- und Rückseite. Gut trocknen lassen.
 
 

 
 
Und nun einen Streifen von 5,6 cm Höhe abschneiden. Davon dann die Rückwand 1 x 3,5 cm, und die Seitenteile 2 x 2,1 cm abschneiden.
Für die Zwischenböden einen Streifen mit 3,5cm Höhe zuschneiden, und davon 3 x 2 cm abschneiden.
 


Die Seitenteile an die Rückwand kleben, und die Zwischenböden dazwischen stecken ( nicht einkleben, sollen nur den Abstand halten), dann antrocknen lassen. Die Zwischenböden müssen ggf. noch etwas nachgeschliffen werden, und werden dann oben und unten einklebt. 
 
 


Die Schublade wird eingelegt, und dann kann der Zwischenboden innen eingeklebt werden. Die Schublade sofort wieder rausziehen. Kleber der an den Seiten ggf. rausquillt kann mit einem Q-Tip oder etwas Restholz weggenommen werden. 
 



 

Jetzt kann die Schublade abgeschliffen werden. Wenn die Böden fest sitzen, kann das Regal ebenfalls glatt geschliffen werden, Wenn die Zwischenböden noch etwas überstehen, wird jetzt alles gleichmäßig.
 

 

Nur noch den Abschluß für oben zuschneiden 1x 4,1 x 2,2 . Wer mag kann die Kanten etwas abrunden. Aufkleben und mit kleinen Zwingen festpressen. 
 
Dann noch den gewünschten Griff in die Schublade kleben - und fertig.
 
Nun kann alles angemalt, gestrichen, gebeizt und/oder gewachst werden. 




Donnerstag, 22. Oktober 2020

Baufortschritte im Sommerhaus

 Mit großen Schritten und Elan habe ich in den vergangenen Tagen im Keller gewerkelt:

 

Das Obergeschoß: links Schlafzimmer und rechts das Bad. Ich hatte alle Teile nur mit Zahnstochern zusammen gesteckt. Das war auch wirklich gut, denn ich musste alles wieder auseinanderbauen, um die Wände ordentlich zu verkleiden.


Die vordere Dachwand :Fensterausschnitte habe ich mit Holzleisten eingefasst. Das würde ich nicht nocheinmal so machen. Sondern erst die Fußboden und Dachleisten auskleben, und dann erst die Leisten dazwischen.

Die eine Badezimmerwand hat eine Vertäfelung aus Wellpappe bekommen.




Die anderen Wände werden mit einem Scrapbookpapier beklebt - bzw. werden nur zur Hälfte vertäfelt.


Vorschau: Tapete im Schlafzimmer

Blick in den Giebel



Alles tapeziert und mit Schmuddelwasser behandelt.

Und so sieht das Obergeschoss nun aus. Die Böden kann ich erst verlegen, wenn die Lampen im Erdgeschoss hängen. Die Kabel werden durch die Decke geführt, und unter dem Fußboden vom Dachgeschoß nach außen gelegt...
Für die Fassadensteine habe ich Eierkartons genommen
Blöder Fehler: Die Giebel sind auf unterschiedlichen Höhen festgeklebt
Die Fassadensteine angemalt....


 und etwas bemoost.....

Montag, 21. September 2020

Diorama für die Wäschekammer

 Inspiriert von Jacominis habe ich mir ein Diorama gebaut, um darin endlich mal die Wäschekammer unterzubringen.

Bin jetzt schon total begeistert....


Für den Bau habe ich diese Platten aus dem Architekturbedarf verwendet. Lassen sich ganz leicht mit dem Cutter verarbeiten. Die Tapete ist selbst bedruckt auf normalem Druckerpapier. Ich habe diese mit Mod Podge aufgeklebt und die Oberfläche auch damit versiegelt.

Das Fenster - denn lüften muss auch - oder grade - in der Wäschekammer sein.

Der Fußboden ist selbstklebend. Ich habe ihn nur mehrmals geschliffen, damit es gebrauchter und abgewohnt aussieht.

Es fehlen hier und da noch weitere Leisten, aber begeistert bin ich jetzt schon.



Mittwoch, 16. September 2020

Die Landhausküche

 Ich habe mal wieder etwas in meiner Landhausküche dekoriert:

Statt Vorräte werden hier die Küchentücher aufbewahrt. Das Schränkchen ist aus Nußbaum.

Das Gitter ist wirklich aus Metall, das ich in Essig getunkt habe. So ist der Rosteffekt entstanden.

Außen habe ich es mit wenig weißer Acrylfarbe behandelt.

Und nun steht es auf dem langen Esstisch an der Wand. Die Handtücher sind hier richtig schön in Szene gesetzt. Ich finde es großartig.



Donnerstag, 10. September 2020

DIY: Einfache Hortensien

 



 Hortensien - oder wie ich sie gerne nennen " Durstige Liesel"  - gehören zu meinen absoluten Lieblingsblumen.

Auch bei anderen Miniaturisten scheint diese Pflanze sehr beliebt zu sein, denn ich habe schon zog Varianten von Künstlern bis zu Bastelanfängern gesehen. Heute möchte ich mal eine sehr leichte Variante zum Selbermachen vorstellen.

Was braucht man? Kleine Styropurkugeln in unterschiedlichen Größen, Blumendraht, Origamipapier, Pastelkreiden und die passenden Motivstanzer, sowie das klassische Blumenwerkzeug.

Die Kugeln habe ich einfach mit der Schere durchgeschnitten, und dann einen Draht eingeklebt.

 


 

Für die Blütenteile habe ich die Motivzange verwendet. Ein Stanzer hat 2 Blüten in unterschiedlichen Größen. Das Motiv ist zwar 6-wellig, und für Hortensien bräuchte man eigentlich etwas mit nur 4 Wellen ( wie ein Kleeblatt) , aber ich habe noch keinen Locher gefunden mit Blüten die klein genug waren. 

Die Blüten werden auf dem Radiergummi geprägt, und dann auf die Halbkugeln geklebt. 

 


 

Alles gut trocknen lassen bevor es weitergeht. In der Zwischenzeit kann man das Blattgrün ausstanzen und prägen

 

Die Blüten schattiere ich dann mit einem Mix aus verschiedenen Pastelkreidenfarben. Dazu hilft es mir, wenn ich Bilder von den echten Blüten zum Vergleich habe. Ich rufe mir die einfach auf dem Monitor auf, und kann dann abgleichen welche Farben ich genau brauche.



Ich habe hier verschiedene Lila, Blau und Grüntöne verwendet. Und ein bißchen Braun ist auch dabei.

Die Farben trage ich dann mit einem ganz weichen Pinsel auf. Danach erst wird das Blattgrün auf den Stengel geklebt.



 

Geht eigentlich ganz einfach - aber es dauert wirklich lange.

Wenn man alle Stengel fertig hat, können diese in den Topf gesteckt werden. 

Und fertig ist die Hortensie.....