Freitag, 29. Januar 2021

Möbelbau - Betten

 Nachdem ich soviele Bettdecken und Kissen genäht hatte, brauchte ich auch noch weitere Betten.Wie so oft, habe ich eine Mischung aus Holz und Pappe verwendet. Wenn ich ein farbiges Bett mache, dann verwende ich Finnpappe. Wenn es eine Holzfarbe sein soll, dann natürlich nur Holz.

Das erste Bett ist noch sehr schlicht gehalten. Nur am Fussende habe ich ein klenes Ornament ( Dresdner Pappe) angebracht.



Das nächste Bett wurde dann schon etwas aufwendiger. Die Holzteile für die Füße und den Abschluß sind gekauft

Hier habe ich Kopf- und Fußteil mit Papierornamente verziert. Angestrichen mit grüner Kreidefarbe, und dann mit braunem Möbelwachs etwas gealtert.



Also: kramt schon mal Holzleisten, Holzteile und Pappe hervor. Denn bald schon könnt Ihr hier bei mir ein Tutorial finden.


Samstag, 9. Januar 2021

Aus Stoff wird Bettwäsche

 Im letzten Jahr habe ich mir erstmalig eine ganz neue Nähmaschine gekauft. Bisher waren meine nämlich immer Second Hand - von Oma, von Mama, vom Trödelmarkt......

Mich hat überrascht wie leise die neuen Maschinen sind. Und habe ich zwischen Weihnachten und Neujahr endlich mal einige Stoffe in Bettwäsche und Bettzeug umwandeln können. 

Und hier die ersten Ergebnisse:













Donnerstag, 17. Dezember 2020

Mein Retro-Traumhaus

 Ja ja ich weiß, ich habe schon genug angefangene Projekte und das Sommerhaus ist auch noch nicht fertig. Aber was soll ich machen? Das Haus wollte gebaut werden....

 Zuerst habe ich ohne Plan angefangen aus den anderen Kappaplatten ein Cottage zu bauen, habe aber bald gemerkt, dass das von der Raumaufteilung nicht so ideal ist.

Also doch mal überlegt was man so amchen könnte, und nun wird es ein Haus wie es auch hier in Meerbusch stehen könnte. Ich nenne es Retrohaus, weil ich Möbel verschiedener Stilrichtungen bauen werde, und diesmal von den 50er Jahren inspiriert bin.

Der Rohbau steht. Kappa lässt sich sehr gut mit dem Cutter schneiden. Und mit Zahnstochern kann man alles erstmal zusammenstecken, bevor man es verklebt.

Das Fachwerk sind Balsaleisten. Die ziehe ich nicht nur aus optischen Gründen ein, sondern auch damit sie die Platten nicht verziehen können. Die Innenwände sind im Erdgeschoß verstärkt. Dann kann die Decke darauf gelegt und einfach eingeklebt werden.


Der Eingang ist hier auf der Seite, weil ich mal eine andere Perspektive haben wollte. Und hier bei mir im Dorf gibt es viele Häuser deren Eingang auf der schmalen Seite sind.


Blick in das Ess- und Wohnzimmer. Das Fachwerk wirkt hier wie ein Raumteiler.

Die Fenster werde ich selbermachen. Hier mein Testversuch aus Pappe.

Die Scheiben werden eingeschoben. Hier kommt wieder Resteplastik zum Einsatz.


Übrigens sind auch die Balsaleisten nur gesteckt - wieder mit Zahnstochern.


Zuerst wollte ich neben dem Eingang eine kleine Toilette einbauen, man sieht das kleine Fensterchen.


Aber nun werde ich eine Miniküche stattdessen in die Ecke setzen, und aus Holz und Glas eine Zwischenwand einziehen. Die Küche wird Mini, ohne Herd und Kühlschrank, aber ich bin auch nicht sooo der große Fan von Puppenhausküchenküchen.

Das ist der Blick von oben in die zukünftige Küche. Das Fenster wird noch vergrößert.

Stellprobe - hier geht die Türe in den Raum auf.


Oder Alternativ: Tür geht in den Flur auf. Dann könnte ich vielleicht einen Fernseher auf die Anrichte stellen ...oder einen Kamin einbauen, Die Möbel sind derzeit nur Platzhalter.


 Beide Türe gehen in den Flur auf - vom Platz passt es.

Es bleibt spannend. Eigentlich wollte ich nur Reste verbasteln. Aber mein Mann fand die Vorstellung, dass ich einen Fußboden aus Pappe statt Holz mache ganz ganz schrecklich.....also habe ich doch Holzleisten bestellt. Geplant habe ich einen Fischgrät Parkettboden, die Fenster werden jetzt auch aus Holz statt Pappe gemacht, und ich habe weitere Balken die ich ggf. noch einziehen kann. 

Eigentlich wollten wir ja in den Urlaub fahren, aber nun kann ich den Weihnachtsurlaub nutzen um an diesem Haus weiter zu werkeln. Sowas nennt man dann Glück im Unglück.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche - und bleibt gesund!







Samstag, 5. Dezember 2020

Sommerhaus: Es geht voran

 Es geht weiter im Sommerhaus. Die ersten Lampen in der ersten Etage sind angebracht, und auch die Fensterscheiben sind fast alle eingesetzt. Hier zeigen sich einige Details auf, die ich beim nächsten Haus beachten muss....und die Gardine für das Bad habe ich auch schon ausgesucht.

Als Fensterscheibe habe ich ein Stück Plastik einer Verpackung verwendet. Ich sammle immer gerne Stücke von großen Plastikteile, um diese dann zu Verwenden. Sind vielleicht etwas dünn, aber ich mag es einfach Dinge zu recyclen, und Abfall zum Basteln zu verwenden.


Beide Fenster im OG sind eingesetzt....



Einfach nur gegengeklebt. Bei den nächsten Fenstern, die ich selber mache, will ich versuchen, das Plastik richtig einzusetzen.

Im Eg habe ich die ersten beiden Lampen installiert. Die Schmuckteile sind alle von Bindels. Die Leuchmittel von Nalladris.

Schon sehr gemütlich.....leider wirft die Tapete auf der rechten Seiten Blase...ich kann einfach keine Tapete richtig aufkleben. Das ist und bleibt eine ewige Herausforderung.

Zwei Spitzen die ich zu einer Gardine für das Badezimmer zusammenkleben werde, und vermutlich auch für das Schlafzimmer.

Nun kann ich den Fußboden im Bad verlegen. Dann geht es im EG mit weiteren Lampen weiter. 

Ich wünsche Euch Allen eine frohe Adventszeit - und viel Spaß beim Basteln!




Montag, 23. November 2020

DIY: Hängeschrank - Die Anleitung

 

 


In den alten Ausgaben der P&M gab es mal die Anleitung für einen Wäscheschrank der dann unterschiedlich behandelt wurde. Diese Idee habe ich aufgegriffen und mir eine große Menge an unterschiedlichen Hölzern bestellt. Alle mit einer Stärke von nur 1,5 mm.

In den nächsten Woche schreibe ich über meine Erfahrung mit den verschiedenen Holzsorten. Hier gehe ich erstmal nur auf die Bauschritte ein.

Ich habe den Schrank ursprünglich als Badezimmerschrank erdacht, und entsprechend dekoriert. Die Einsatzmöglichkeiten sind tatsächlich vielfältig. Auch hier bleibt es in den nächsten Wochen spannend, denn dann zeige ich Euch wie ich den Schrank in verschiedenen Szenen eingesetzt habe.

Der Bauplan ist angehängt und kann ausgedruckt werden. 

Wir brauchen:

Pappe oder Holz 1,5 mm
Bleistift
Lineal
Cutter
Schubladengriff
Handbohrer
Tacky Glue
Schleifpapier
Zahnstocher

Wir starten mit der Schublade und schneiden uns einen Streifen mit einer Höhe von 15mm ab. Dazu die Höhe anzeichen, und dann von der anderen Seite her abschneiden. Das Lineal liegt stabiler auf dem Material auf, und wir können leichter schneiden.
 
 



Von dem Streifen dann 2 x 1cm Höhe und 1x 3,1 cm Höhe abschneiden. Das ist der Schubladenboden und die kleinen Seitenteile.
 
 

 
Dann brauchen wir einen Streifen mit 3,4 cm Breite, von dem wir dann 2 x 1cm abschneiden. Das sind Vorder- und Rückteil der Schublade. Je nach dem welchen Griff man verwendet, sollte man nun in ein Teil ein Loch bohren. 
 
 



Und nun alle Klebeflächen  schleifen, und prüfen ob alles grade ist.Dann erst die schmalen Seiten an den Boden kleben, und dann Vorder- und Rückseite. Gut trocknen lassen.
 
 

 
 
Und nun einen Streifen von 5,6 cm Höhe abschneiden. Davon dann die Rückwand 1 x 3,5 cm, und die Seitenteile 2 x 2,1 cm abschneiden.
Für die Zwischenböden einen Streifen mit 3,5cm Höhe zuschneiden, und davon 3 x 2 cm abschneiden.
 


Die Seitenteile an die Rückwand kleben, und die Zwischenböden dazwischen stecken ( nicht einkleben, sollen nur den Abstand halten), dann antrocknen lassen. Die Zwischenböden müssen ggf. noch etwas nachgeschliffen werden, und werden dann oben und unten einklebt. 
 
 


Die Schublade wird eingelegt, und dann kann der Zwischenboden innen eingeklebt werden. Die Schublade sofort wieder rausziehen. Kleber der an den Seiten ggf. rausquillt kann mit einem Q-Tip oder etwas Restholz weggenommen werden. 
 



 

Jetzt kann die Schublade abgeschliffen werden. Wenn die Böden fest sitzen, kann das Regal ebenfalls glatt geschliffen werden, Wenn die Zwischenböden noch etwas überstehen, wird jetzt alles gleichmäßig.
 

 

Nur noch den Abschluß für oben zuschneiden 1x 4,1 x 2,2 . Wer mag kann die Kanten etwas abrunden. Aufkleben und mit kleinen Zwingen festpressen. 
 
Dann noch den gewünschten Griff in die Schublade kleben - und fertig.
 
Nun kann alles angemalt, gestrichen, gebeizt und/oder gewachst werden. 




Donnerstag, 22. Oktober 2020

Baufortschritte im Sommerhaus

 Mit großen Schritten und Elan habe ich in den vergangenen Tagen im Keller gewerkelt:

 

Das Obergeschoß: links Schlafzimmer und rechts das Bad. Ich hatte alle Teile nur mit Zahnstochern zusammen gesteckt. Das war auch wirklich gut, denn ich musste alles wieder auseinanderbauen, um die Wände ordentlich zu verkleiden.


Die vordere Dachwand :Fensterausschnitte habe ich mit Holzleisten eingefasst. Das würde ich nicht nocheinmal so machen. Sondern erst die Fußboden und Dachleisten auskleben, und dann erst die Leisten dazwischen.

Die eine Badezimmerwand hat eine Vertäfelung aus Wellpappe bekommen.




Die anderen Wände werden mit einem Scrapbookpapier beklebt - bzw. werden nur zur Hälfte vertäfelt.


Vorschau: Tapete im Schlafzimmer

Blick in den Giebel



Alles tapeziert und mit Schmuddelwasser behandelt.

Und so sieht das Obergeschoss nun aus. Die Böden kann ich erst verlegen, wenn die Lampen im Erdgeschoss hängen. Die Kabel werden durch die Decke geführt, und unter dem Fußboden vom Dachgeschoß nach außen gelegt...
Für die Fassadensteine habe ich Eierkartons genommen
Blöder Fehler: Die Giebel sind auf unterschiedlichen Höhen festgeklebt
Die Fassadensteine angemalt....


 und etwas bemoost.....